Skip to main contentSkip to footer

Energiebüro auf der „The smarter E“ in München

Diese Woche besuchte ich die Messe „The smarter E“ in München, um zu sehen, was es Neues an Energietechnik für „zu Hause“ gibt.

Es ist beeindruckend, wie sich Spitzenwirkungsgrade bei dem PV-Modulen zum Standard entwickelt haben. Diese liegen bei über 24% und die ersten Module haben die 25% Marke geknackt. Noch dazu haben sie ein ästhetisches Aussehen, nämlich einheitlich komplett schwarz. Die vollständige Kontaktierung von der Rückseite setzt sich durch, so dass keine Kontaktlinien mehr zu sehen sind. Die Hersteller arbeiten an der nächsten Generation von Wirkungsgraden: Tandemzellen mit Silizium als Basiszelle und einer Dünnschicht-Perowskit-Topzelle oben drauf. Erste Ausstellungsmodule waren zu sehen. Aber die dauerhafte Stabilität der Perowskit-Zellen ist noch nicht auf dem inzwischen gewohnten Niveau von 25-30 Jahren angelangt.

Im Angebot haben unzählige Hersteller die Standard-Ausrüstung für Wohngebäude: PV-Module, Hybrid-Wechselrichter für PV und Batteriespeicher, Wallbox und ein Home-Energy-Management-System, kurz HEMS. Dieses sorgt dafür, dass möglichst viel der lokal erzeugten PV-Energie im Haushalt genutzt wird. Dabei wird die Wärmepumpe und die Heizung des Warmwassers auch vom HEMS gesteuert.

Ebenfalls unüberschaubar ist das Angebot an sogenannten Balkonkraftwerken, die einfach im Plug-and-Play zu installieren sind. Diese Systeme zeichnen sich durch die Einfachheit aus und weisen die niedrigsten Amortisationszeiten auf, deutlich unter 5 Jahren. Aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten unschlagbar.

Was immer noch Mangelware ist, dass das Elektroauto als großer Batteriespeicher in das System integriert ist. Erste Geräte kommen dieses Jahr auf den Markt, aber in der Breite etabliert ist diese Technik noch nicht.

Vorheriger Beitrag
Eintragung Lebenszyklusanalyse (LCA)